Warum du um 3 Uhr morgens wach wirst!

Warum du um 3 Uhr morgens wach wirst!

Und was deine Leber, deine unterdrückte Wut und Inkohärenz damit zu tun haben.

3:04 Uhr. Wieder wach. Du starrst an die Decke. Dein Herz schlägt – zu schnell. Dein Kopf denkt – zu viel. Und du spürst: Irgendetwas stimmt nicht. Schon lange nicht mehr.

Du checkst dein Handy, nur um irgendwas zu tun. Scrollst durch Nachrichten, die dich nicht interessieren. Du gehst die To-dos für morgen durch. Du redest dir ein, das sei normal.

Aber in Wahrheit weißt du: Es ist nicht normal und in dir brodelt es – auch schon zu lange.

Was hat deine Leber damit zu tun?
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird jedem Organ eine spezifische Tageszeit und Emotion zugeordnet. Zwischen 1 und 3 Uhr nachts ist die Leber besonders aktiv. Sie ist nicht nur für die körperliche Entgiftung zuständig, sondern auch eng mit der Emotion Wut verbunden.

Wenn du regelmäßig zu dieser Zeit aufwachst, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass unterdrückte Emotionen, insbesondere Wut oder Frustration, in dir arbeiten.

Und warum bist du inkohärent?
INKOHÄRENZ ist kein esoterisches Buzzword, sondern eine neurologisch messbare Tatsache!

Dein Verstand ist im Überlebensmodus. Dein Herz ist offline. Und dein Körper? Der hält still – noch.

Dr. Joe Dispenza nennt das: Den Zustand innerer Inkohärenz.

Dein Denken, Fühlen und Handeln laufen nicht mehr in die gleiche Richtung.
Du ziehst – aber dein System bremst.

Das ist Entfremdung von dir selbst.

Wie sich das anfühlt?

  • Du bist müde, obwohl du „genug“ schläfst.
  • Du fühlst dich leer, obwohl du „alles“ hast.
  • Du bist angespannt, obwohl du nichts Konkretes benennen kannst.
  • Du hast Erfolg – aber nicht das Gefühl, anzukommen.

Dein Körper kompensiert – bis er nicht mehr kann.
Wenn Kopf und Herz im Dauerstreit sind, wird der Körper irgendwann zum Sprachrohr.

Mit Verspannung. Gereiztheit. Haut- und/oder Verdauungsproblemen. Schlafstörungen. Libidoverlust.

Die Signale sind da – du ignorierst sie bloß.

Weil es „nicht so schlimm“ ist.
Weil du „funktionieren musst“.
Weil du „es im Griff hast“.

Und jetzt?
Jetzt wäre ein guter Moment, um nicht wieder wegzusehen.

Nicht, weil du musst, sondern, weil du endlich willst. Für DICH. Nicht für die anderen.

Du brauchst kein neues System. Du brauchst keine Selbstoptimierung.

Du brauchst eine ehrliche Verbindung – zu dir selbst.

Hier ist eine Mini-Übung, um gleich loszulegen:

Nimm dir ein paar Minuten und stell dir folgende Frage:

„Was würde mein Herz entscheiden, wenn mein Kopf mal still wäre?“

Schreib die Antwort auf. Ohne bewerten – nur fühlen.

 

Und wenn du merkst: Dein Kopf ist zu laut, um dein Herz zu hören, dann melde dich bei mir.

Ich nehme mir Zeit für dich.

Buche dein persönliches Gespräch:
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AB JETZT ICH!

Wann hast du eigentlich aufgehört, die wichtigste Person in deinem eigenen Leben zu sein?

Nicht von heute auf morgen.

Es ist einfach passiert.

Du hast dich um andere gekümmert, Verantwortung übernommen und dein Bestes gegeben. Irgendwann war es völlig normal geworden, dass alle anderen zuerst kamen – und du irgendwann später.

Vielleicht hast du dich deshalb in letzter Zeit schon öfter gefragt:

„Wo bin ich eigentlich geblieben?“

Wenn dich dieser Gedanke berührt, dann nimm dir heute Abend 30 Minuten.

Nicht, um noch mehr zu verstehen.

Sondern um dich selbst wiederzufinden.

 

Verena Böer